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H A L L O W E R T E R G A S T ! (natürlich mache ich diesen mittlerweile leider verbreiteten Mist nicht mit: "Gästin"!!!)
( ... und auf dieser Seite ein ganz klein wenig 'reminiscing' betreiben ...)
Lassen wir sie doch noch ein klein wenig zu Wort kommen. So als eine Art von Hommage an Gewesenes. All die direkten oder aber auch verklausulierten Namensgeber einiger aufgelassener Domains. Vielleicht mit Typischem. Vor allem auch dieses: (literarische) Spielwiesen ... Auch wenn eine solche Vereinfachung ihnen in keiner Weise gerecht werden kann. Aber wir wollen uns wenigstens an ihnen ein klein wenig reiben. Oder auch ein klein wenig mehr ...
erckenschwicker: (einstmals: www.erckenschwicker.de)
"All diese Blödmänner, die glauben, ihre Zeit mit Fakten über Fußball und andere
Sportarten vollstopfen zu müssen. Jene, die ihren Schädel bis zum Bersten mit dem
Vergänglichkeitsmüll vollpferchen. Die von Sonntag bis Mittwoch diskutieren, was
hätte sein können, wenn der Hund nicht so geschissen hätte, wie er hat; die dann in
fiebriger Erwartung der SportEVENTS des kommenden Wochenende fachsimpeln,
wie es gehen könnte, wenn es so wäre, wie man gerade denkt oder es sich wünscht
oder es sich nicht wünscht und vor allem: wenn der Hund genauso scheißt, wie er es
eigentlich sollte, wie er es eigentlich muß und wie es in wie auch immer anders gear-
teten Fällen hätte sein müssen, wenn das Hirn nicht so wäre wie es nun einmal ist. Wo
habe ich es eigentlich hingelegt? Es muß doch irgendwo zu finden sein. Das gibt es
doch nicht. Wo ist es nur, dieses brain of mine? Ach, da ist es ja, zwischen den Seiten
der Sportzeitung. Es muß halt immer ein paar geben, die Sport treiben und viel, viel
mehr, die ihn kommentieren. Diese Waldemar Hartmanns der Zeitgeschichte. Diese
geistigen Pilsbarfröner. Leben in Schlaguzeilen! Leben in künstlich geschaffenen Sen-
sationen! Sportfreunde mit sich wölbenden Wampen! Geifer aus Besserwisserei aus
hängenden Mundwinkeln. Drrr Erckenschwicker sieht auf den Grund dieser Krämersee-
len. Und Seelinnen. Die weibliche Form darf heutzutage niemand mehr unterschlagen.
Gleichheit hin bis zum Überdruß."
tomjbuckey: (einstmals: www.tomjbuckey.de)
"Wenn ich nicht für die Auflösung der kostenlosen Domain zahlen müßte, dann bräuchte
es auch nicht dieses dämliche "j" mitten im Namen. Wie soll das auch ein Mensch nur
aussprechen können. Scheiß auf Nostalgie. Nicht ganz. Aber zumindest auf deren alte
Abklatschschablonen."
do-not-worry: (einstmals: www.donotworry.de)
"Fernseher abschalten. Zeitungen abbestellen. Politiker nicht mehr zuhören, sie einfach
ignorieren. Bei keiner Wahl mehr sinnlose Legitimation betreiben. Enthaltsamkeit. Sich
den sinnlichen Freunden hinwerfen. Epikur als Vorbild. Zumindest in diese Richtung, oder
so ähnlich ..."
tempting: (einstmals: www.tempting.de)
"Wie schön, das aus diesem Kirschmund zu hören. Dieser sprechende Blick vor den Worten.
Diese Nähe trotz Ferne. Unwiederholbar schön auf den Wolken der Unvergessenheit: Dieses
'tempting, but no'. Weiter so. Nicht sinnlosen Verlockungen erliegen."
takemedowneasy: (einstmals: www.takemedowneasy.de)
"Was lange Jahre so viel Spaß bereitet hatte, so viel Freude. Was so viel Anstrengungen er-
fordert hatte, was Nerven raubte und gleichwohl Inhalt mitgestaltete. Ein volles Großstück an
Leben eben. Es rinnt dahin. In andere Richtungen. In andere Gegenden. In andere Seelenver-
wandtschaften. Abschied auf Raten. Ein Schwimmen an neue Ufer. Ja. Take me down easy.
Dabei weniger Down als Anywhere mit dem deutlich mahnendem Herzfinger nach dem 'some-
where'. Sanftes hinweggleiten, sanftes Davongleiten, sanftes Weiter-Leben."
stalhit: (einstmals: www.stalhit.(schon vergessen).com)
"Keiner hat's gemerkt. Und so wurde der Absicht entsprochen. In kleinem Bereich darf man
sich solche Spiele gönnen. Eine Frechheit, die als Frechheit lebt, als solche nicht erkannt
wird, jedoch in der Phantasie des Schöpfers boshafte Launen ausleben läßt, andere als die
nackten Dressuraffen erscheinen läßt, die sie in realiter nur allzu oft sind. Diese Erkenntnis
ist nicht neu. Sie lebt fort, weil sie täglich neu gefüttert wird. Insofern sind nur die Namen aus-
tauschbar. Stalhit jedenfalls ist in doppelter Bedeutung längst tot - Gott (oder wem auch immer)
sei Dank dafür. Ein Trost? Leider nein. Denn das Böse, das Niederträchtige, das Gemeine,
das Menschenverachtende findet immer wieder und vor allem auch überall die ihm gemäß er-
scheinende Seinsform. Da hilft auch die kathartische Wirkung des Niedergangs von StalHit
nicht weiter. (Ein 'leider' muß ich mir hier an dieser Stelle ersparen, denn jenes Übel transzen-
diert jeglichen Versuch einer angemessenen Beschreibung.)
proggerpup: (einstmals: www.proggerpup.de)
"Es klingt nur vordergründig angenehm: Der Untertan mit abgeschnittenem Oberleib.
Ohne Kopf, damit ohne Hirn. Ohne Rumpf, damit ohne Herz. Einen Menschen einfach
so zu definieren, wie man ihn bräuchte, um seine Herrschaft zu zementieren. Ihn für
sich zu definieren. Redefinieren, sozusagen von ihm weg zu sich hin. Aber dabei sehr
wohl die notwendige Distanz bewahren. Distanzmauern ziehen, sozusagen. Wende-
kult als Persönlichkeitsdesaster! Aber dieses unterleibliche Regen ist auch schon
wieder ennervierend. Taugenichts als Beschreibung schon wieder zu viel an Freiheit,
die man dem so kupierten nicht gönnen mag. Als Werkzeug dann doch immer noch
untauglich. Falsche Lustprinzipien als Gefährdung gesellschaftlich erwünschter Ein-
und Anpassung. Falsches Verhalten im als richtig definierten Sein. Potzblitz! Es gilt
vorzubeugen. Noch mehr Sublimierung. Den Oberleib wieder anmontieren? Weiß nicht
so recht. Könnte schief gehen. Könnte zu denken anfangen. Andere Form an ungeliebter
Unbequemlichkeit. Den Menschen als Bürschlein erhalten. Verwalten. Formen. Wohl
wie es einem geziemt. Die eigene Vorstellung als Maßstab aller Dinge. Da gilt es sehr
wohl wachsam zu sein. Und konsequent. Und unerbittlich. Lasst mich denken, wie wir
sie formen und sanft ketten, die Bürschlein und Mägdelein. So daß sie zwar nur Unter-
leib sind, sich dessen aber nicht gewahr werden. Vor allem nicht der Unterleiber. Wir
müssen politisch bleiben. Nicht anders werden, sondern so wie wir es immer waren.
Den Besitzstand wahren, ihn retten, ihn den kopf- und herzlosen Unterleibern keines-
falls überlassen. Wir gründen schon einmal Komitees zur Rettung unserer Moral. Ziele
und Wege sind zu festzulegen. Festzuschreiben. Die Avantgarde der Beständigkeiten
spielt ihre Gestaltungsmärsche."
(Epilog: Während der ernsthaft betriebenen Gestaltungsprozeduren haben sich die Unterleiber
und Oberleiber heimlich zusammengefunden, haben eigene Regeln gefunden und spielen nun
ihre eigenen Spiele ... Das Bemühen um die Knechtung der Bürschchen, der Nichtsnutze auf der
einen Seite und der Mägdelein sowie der manifestierten Häuslichkeiten auf der anderen ist wieder
einmal gründlich mißlungen. So die Feststellung eines anderen Komitees.)
Damit nochmals:
H A L L O W E R T E R G A S T !
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