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Fotos 1
Es war schon immer etwas anstrengender, Höhen zu erklimmen.
Aber nur deswegen im Tal bleiben? Nur deshalb mitschwimmen?
Und dann reibst du dir den Schlaf aus den Augen,
glaubst zu träumen, und vergißt zu fragen, warum
du nicht längst schon dort droben bist ...
Was an dir Berg war, hat man geschleift, was Tal an dir war,
hat man aufgefüllt: über dich führt nun ein bequemer Weg ...
Behüten und doch frei sein. Den Wassern und den Lüften
anvertraubar. Nicht zerrissen zwischen unten und
oben. Einfach eigener Entscheidung mächtig ...
Ein Stückchen Nirgendwo und Überall zugleich.
Nur nicht dem Vergessen anheim fallen lassen.
Aber auch nicht zu greifen versuchen ...
Hat man ihn wirklich richtig verstanden,
diesen großen Sohn dieses unscheinbaren Ortes?
Ich zweifle daran. Wie immer der Zweifel das wohl
Angemessenste ist, wenn der laute Jubel oder der
Aufschrei der großen Masse ertönt ...
Und so wollen wir uns einfach dem Blick hingeben,
sitzen, stundenlang, genießen, nachdenken und alle
Antworten nicht als endgültig zementieren.
Blicke offen halten und bei angebotenen Endgültigkeiten
mehr als einmal kritisch hinhören ...
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